Tag 5

20 11 2009

Auch die tollsten Aktion geht mal zu Ende. Und so war am Freitag der Abbau angesagt. Ab 10 gings los und wir waren meiner Meinung nach relativ schnell. So ca. um 12 glaub ich, waren wir fertig.

Unser Lehrer war trotz der schlechten Planungsphase die praktisch nicht existierte sehr zufrieden mit unserem Projekt. Und ich denke auch jedem von uns hat das Projekt Spaß gemacht und sicher noch die ein oder andere Erkenntnis gebracht.

Jetzt wartet noch ein bisschen Schreibkram auf uns, denn unser Klassenlehrer erwartet eine umfangreiche Projektdokumentation.

Hier noch die Bilder vom Freitag:

Abbau am Freitag

Die Bühne ist schon weg.





Tag 4

19 11 2009

Am Donnerstag wurde noch sehr lange an weiteren Einstellungen für das Video gedreht. Der Aufbau für das Livevideo/Konzert war für 16 Uhr angesetzt und das klappte auch gut. Endlich gab es auch mal für die ganzen Tonabteilung was zu tun. Wir mikrofonierten den das Schlagzeug und die Amps. Der Soundcheck ging recht zügig wie auch das Monitoring. Der Gitarrist gab mir für den Monitorsound ein paar grobe Vorgaben und alles weitere mischte ich dann nach dem Soundcheck. Die Livesituation ist noch mal eine ganz andere im vergleich zum Soundcheck und so dauerte es die ersten 2-3 Lieder bis dann eine akzeptable Mischung stand. Dafür dass ich zum ersten mal Live Monitorsound gemacht habe, war ich eigenlich ganz zufrieden. Das Konzert lief dann richtig gut und die Leute aus der Paraklasse die als Zuschauer und Statisten gekommen waren hatten ihren Spaß und auch nach dem Konzert wars noch richtig witztig bei Glühwein und Bier.

Noch ein paar Bilder von den letzten Dreharbeiten und dem Konzert:

Dreharbeiten am Donnerstag

Dreharbeiten am Donnerstag

Bowel Function Live

Live kamen die Blinder richtig gut zur Geltung. Das Lichtdesign hat einfach super gepasst.

Publikum und Band auf der Bühne

Zum letzten Mal „Go to Hell“. Warscheinlich zum gefühlten 2000. Mal.  Diesmal Band und Publikum auf der der Bühne. Fette Action.





Tag 3

19 11 2009

Heute gings wieder um 10 los. Erst mal mit Frühstück. Das kam mir sehr gelegen weil ich erst eine halbe Stunde vor Beginn aufgestanden bin. Generell kann man sich an so ein Cateringservice gewöhnen. Es steht immer was gutes zu essen und zu trinken bereit und es scheint nie leer werden.

Die Jungs von Bowel Function kamen dann auch und es ging ans Backline ausladen. Es war eigentlich nur das Schlagzeug und ein paar Gitarren. Die Tonfraktion baute auf der Bühne die Drummikros auf um sie nach einer kurzen Besprechung bis auf die Gesangsmikros alle wieder abzubauen. Auch der Basswürfel des Drumfills musste unter die Bühne wandern weil die Amptürme weiter zurück mussten.

Nun wurde mit einer Totalen begonnen, damit sich alle aufeinander eingrooven konnten.

Es wurden wahnsinnig viele Einstellungen gedreht und das bedeutete für uns Tonler warten, warten, warten. Ab und an drückte einer mal die CD und dann gings weiter mit warten. Aber es war nicht unbedingt langweilig. Mittlerweile hab ich auch ein Ohrwurm der nicht mehr weg geht.

Im Aufnahmeraum war es zwar schön still aber extrem muffig

Auf der Galerie beim Visuals abfeuern

Die Tonabteilung beim gemeinsamen rumstehen.





Tag 2

17 11 2009

Am zweiten Tag gings für uns Tonleute weiter unser Equipment aufzubauen und einzustellen.Heute haben wir noch ein paar Kabel gezogen und kleinere Arbeiten gemacht. Wir kamen auch erst um 12 Uhr. Also pünktlich zum Mittagessen =) Es gab Spagetthi mit Hackfleichsoße. Es war so gut dass praktisch die komplette Ton- und Videofraktion erstmal lahm gelegt war ^^ Beim Ton wurde ein Netzbrummen entdeckt dass wir, nachdem jedes Kabel überprüft wurde einfach mit der Playbackmusik übertönt wurde und alles war super. „Guck jetzt is des Brummen weg, ich hörs nimmer“. Wir Monitorleute freuten uns nach wie vor über unsere Remote für die TC EQ Station.
Die große Sache an dem Tag war aber das einleuchten, programmieren und Stimmungen bauen. Auch das Videoequipment war endlich alles da und konnte aufgebaut und getestet werden.
Hier die Bilder vom Tag:

Die erste Tat des Tages: Bühne stellen und Klammern anschrauben.

Die Matrix





Tag 1

16 11 2009

Heute morgen gings los mit einer Besprechung in der uns unser Lehrer erstmal ein bisschen angemotzt hat dass in unserem Forum praktisch gar nichts passiert ist. Dann kam eine Doppellieferung an Bühnenpodesten was eben an der mangelden Kommunikation im Forum lag. Die zweite Ladung wurde schnell wieder abbestellt.

Wir haben dann in unseren Gruppen angefangen das Equipment zusammen zu suchen und begannen mit dem Aufbau. Das erste Problem was noch Gewerke übergreifend gelöst wurde war die Montage der Handkettenzüge an den Hängepunkten: 2 Lichtler auf der  Leiter, ein Tonler und ein Videomensch am Boden.

Backtruss und Handzug mit PAR-Matrix

In der Tonabteilung machten wir uns erst mal Gedanken darüber wie wir die Signale an Recording, FOH und Monitoring verteilen. Trotz recht guter Versorgung mit Versatzkästen in der „Halle“ und im Aufnahmeraum brauchten wir nochmal mehrere Splitter für die Verteilung.

Monitorpult

Alt trifft neu: Wir fahren den Monitorsound über ein riesiges Midas-Monitorpult von Annodazumal und entzerren mit einem Digital EQ inklusive Remote mit Motorfadern =)

Auf der Galerie wurde noch die Videoregie und eine GrandMA für Visuals aufgestellt.

Videoregie

Der Aufnahmeraum. Der einzige Ort an dem heute eine angenehme Stille herrschte.

Aufnahmeraum

Gegen Ende gab es dann noch eine kleine Schulung für alle GrandMA-Neulinge. Hier die beiden PROs.

CIMG3610

CIMG3612

Morgen gehts weiter.





Heute gehts los!

16 11 2009

Heute startet das Klassenprojekt meiner Berufsschulklasse. Wir werden 2 Videoclips mit einer Metalband aus Freiburg produzieren. Eigentlich wollten wir ein Konzert organisieren aber da es Terminprobleme mit dem Betreiber der Akademiebühne gab mussten wir in das Veranstaltungstechnik-Labor ausweichen und können somit nicht so viel Publikum unterbringen. Deswegen eben der Videodreh, bei dem wir nur ein paar Statisten als Publikum brauchen, die wir dann auch rumscheuchen können wie es unser Regieteam es gerade braucht =) Wir bauen eine Centerstage weil das gerade ja richtig trendy ist. Hier mal ein Bild von einem Probeaufbau.

Okay Spaß bei Seite. So viel Kapital/Platz und Zeit haben wir natürlich nicht. Ihr könnt aber trotzdem gespannt sein auf ein paar Berichte und Bilder.





5 11 2009

ich habe auch nichts gesehen, auch wenn ich in St. Petersburg oder Moskau war. Nur Flughafen, Halle, Hotel. Was wieder mal beweist, daß mein Job gar nicht so aufregend ist, wie viele immer glauben.

Markus Sorger vom Tour-Blog

Es passiert mir auch manchmal wenn ich Leuten über meine Arbeit erzähl dass sie denken ich wär dauernd auf Partys und Konzerten. Und könnta dann dan auch super feiern. Nein nein unser Job sieht anders aus =)





Jugendtheaterclub „Herr Schulze“

28 10 2009

In den letzten 2 Wochen hab ich für den Jugendclub des Theaters an dem ich die Ausbildung mache, Licht, Video und Ton machen dürfen. Das war eigentlich die erste größere eigenverantwortliche Aufgabe die ich hatte. Und ich muss sagen es hat echt sehr viel Spaß gemacht auch wenn ich es mir zu Beginn wesentlich aufwändiger vorgestellt hab.

Zu Beginn gabs erstmal den ersten „Schock“ durch Fehlinfomation: Ich musste nicht nur Licht machen, wie ich zuerst annahm sondern auch noch Ton und Video!

Alles nicht so wild den der Ton kommt ja von der DVD. Aber genau deswegen musst ich nicht nur den DVD Player steuern sondern auch noch ein Videomischer. Jetzt waren es also 4 Geräte die ich teilweise synchron bedienen musste.

Gewünscht war ein flächiges Spiellicht und ein paar kleinere Effekte wie zum Beispiel ein Kopflicht wie man es aus komischen Agentenfilmen kennt oder eine Stimmung die ein bisschen an Zombies erinnern sollte. Dazu passend eine Videoeinspielung un Musik.

Diese Zombiestimmung realisierte ich durch UV-Röhren. Zuerst wollte ich das UV-Licht durch eine Farbfolie simulieren. Von LEE gibts da die Nr.181. Allerdings gibt das kein echtes UV-Licht sonder nur die Fabe des Lichts ohne UV-Effekt.

Die Programmierungen am Pult hab ich auch alle selber gemacht obwohl ich davor nocht nicht so viel Erfahrung auf dem Pult hatte. Aber mit ein bisschen RFM (Read the F***** Manual) ging auch das.

Alles in allem hat mir das Projekt richtig viel Spaß gemacht. Gerne wieder.

Hier noch ein paar Bilder:





Audioschnitt für Dummies von Zettt

21 10 2009

Zettt, einer der Digitales Grundrauschen-Jungs, DJ und Tontechniker hat ein Screencast zum Thema Audioschnitt herausgebracht. Der Audioschnitt für Dummies. Gaaanz wichtig: Nullduchgang^^





Mostly

16 10 2009

Die Crew von Simply Red hatte da wohl ganz schön viel Zeit. Aber es ist echt was lustiges dabei raus gekommen. =)